Wo Kultur wegbricht, wird Platz frei für Gewalt.

 Professor August Everding (*1928  +1999)

 
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© kulturraum trier e.v. / ls /Jonas Samson
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Poetry Slam Workshop mit Talia Klenk
Kostenloser Workshop im Café MJC

Am Samstag, 17. Januar 2026 bietet der Kultur Raum Trier e.V. wieder einen Workshop im gemütlichen Café des Mergener Hof an.
Die Workshops sind Teil einer umfassenden Workshopreihe in Zusammenarbeit mit dem Mergener Hof e.v. und mit finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Trier.

Kostenfreier Poetry Slam Workshop mit Talia Klenk

Du hast Lust kreativ zu schreiben und deine Texte ausdrucksstark zu performen? Dann bist du beim Poetry Slam Workshop genau richtig!
Was 1986 in Chicago als Schnapsidee des Bauarbeiters Marc Kelly Smith entstanden ist, ist mittlerweile ein fester Bestandteil der deutschen Kleinkunst- und Kulturszene. Poetry Slam ist zum Massenphänomen herangewachsen und lockt jährlich Millionen Zuschauer*innen in kleine Kulturcafés, riesige Stadien und ehrwürdige Theaterhäuser. 

Poetry Slam: dein Text, dein Mikro, deine Bühne!
Wie findet man Ideen, wie schreibt man einen interessanten Text und wie präsentiert man diesen vor Publikum? Egal ob Gedichte, Geschichten, Comedy oder Rap: alles ist erlaubt, solange es von dir selbst verfasst wurde! Finde deinen Style und lerne selbstbewusst aufzutreten. In unserem Poetry Slam Workshop stehen nicht nur Spaß und Kreativität im Vordergrund, sondern vor allem Du!Hier lernst du, wie du kreative Texte schreibst und sie mit Selbstbewusstsein performst – ganz ohne Vorkenntnisse.

Auf die Stifte, fertig - Slam!


taliaklenk

Über Talia Klenk

Talia Klenk (Pronouns: none/they/them) schreibt seit der Kindheit und bewegt sich seit vielen Jahren zwischen Literatur, Bühne und Vermittlung. Seit 2013 tourt Talia mit gesellschaftskritischen und queeren Texten durch den deutschsprachigen Raum von Spoken Word über Lesungen bis hin zu kuratierten und moderierten Bühnenformaten. In der Arbeit treffen präzise Sprache, gelebte Erfahrung und ein achtsamer Blick auf gesellschaftliche Strukturen aufeinander. Themen wie AuDHS, Aphantasie, Depressionen, Ambidextrie und queere Lebensrealität flieen ebenso selbstverständlich in das Schreiben und Performen ein wie Beobachtungen aus dem Alltag. Talia nutzt die Bühne nicht als Erhöhung, sondern als Ort der Verbindung: zwischen Emotion und Analyse, Kunst und Aktivismus, Individuellem und Kollektivem. Ob in performativen Auftritten, Moderationen oder Workshops Talia schafft Räume, in denen Menschen sich gesehen fühlen dürfen und in denen Komplexität nicht erklärt, sondern erlebbar wird. Die Mischung aus ruhiger Präsenz, strukturiertem Denken und einem feinen, unaufdringlichen Humor prägt jede Begegnung. So entsteht eine künstlerische Handschrift, die tiefgründig ist, zugänglich bleibt und im Gedächtnis nachhallt.

Die Kunst von Talia Klenk bewegt sich zwischen Verletzlichkeit, Widerstand und der Suche nach queerer Freude selbst dort, wo die Welt eng, laut oder feindlich wirkt. Jede Arbeit entsteht als ein Raum, der fühlt, fragt und herausfordert. Ein Raum, der Nähe schafft, ohne die Komplexität zu vereinfachen. In Installationen, Texten, Audioformaten und performativen Elementen öffnet Talia Orte, in denen persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Strukturen zusammenstoen. Es geht um Identität, um Transition und um das Navigieren durch eine Welt, die oft zu laut und zu leise gleichzeitig ist. Um den Lärm von Auen und das Pochen von Innen. Um Schwere und um das Leuchten, das sie nicht vollständig überdecken kann. Materialien wie Fotos, Fundstücke, DIY-Objekte, Stimmen, Filmfragmente oder geschriebenes Wort werden so kombiniert, dass sie nicht nur dokumentieren, sondern spürbare Atmosphären erzeugen. Talia arbeitet roh, direkt, ehrlich manchmal improvisiert, manchmal präzise geplant, immer nah an dem, was Menschen beschäftigt und verletzt und stärkt. Die Kunst fragt: Wie lässt sich Freude behaupten, wenn die Welt dagegen anschreit? Wie kann ein Körper sichtbar sein, wenn andere ihn unsichtbar machen wollen? Wie entsteht Kraft, wenn Scham und Hass sich festgesetzt haben? Die Arbeiten schaffen Räume für Antwortversuche nicht endgültig, sondern offen. Besuchende sind eingeladen, mitzudenken, sich einzubringen, eigene Worte zu hinterlassen. Kunst wird zum Gespräch, zum kollektiven Erinnern, zum gemeinsamen Aushalten und Aufbrechen. So entstehen Werke, die zugleich persönlich und politisch sind. Sie erzählen von Schmerz und von Hoffnung, von Transformation, von queerer Lebendigkeit und von der Möglichkeit, im Chaos der Welt dennoch Freude zu finden. Nicht als Flucht, sondern als Widerstand.

 

 

 

Poetry Slam Workshop mit Talia Klenk
 
Termin Samstag, 21.02.2026
Ort Jugendzentrum Mergener Hof
Café
Rindertanzstraße 4
54290 Trier
Zeit 15 Uhr
Eintritt Kostenlos
Info

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Veranstalter: Kultur Raum Trier e.V.

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