„Da, wo Kultur wegbricht, beginnt Gewalt”
August Everding (*1928-1998) deutscher Regisseur, Manager, Kulturpolitiker und Intendant
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Die deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften

Eine Chronologie
Bielefeld, 06. - 09. November 2013
Zum 17. Mal trafen sich Poetinnen und Poeten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, um den deutschsprachigen Champion zu krönen.
Für Trier:
Einzel: Daniel Wagner aus Heidelberg

U 20: Nhi Le aus Erfurt
Sieger Einzel: Jan Philipp Zymny

Sieger Team: Team Bottermelk Fresch (Julian Heun, Bleu Broode, Lars Ruppel)
Sieger U 20: Fee (separat in Kiel ausgetragen)
Heidelberg/ Mannheim, 13. - 17. November 2012
Verteilt auf Mannheim und Heidelberg fanden die 16. deutschsprachigen Meisterschaften statt, mit einem grandiosen Finale in der Stadthalle zu Heidelberg.
Für Trier starteten:
Einzel: Dennis Schulz aus Trier
U20: Manuel Thielen aus Trier
Sieger Einzel: Pierre Jarawan
Sieger Team: Team Totale Zerstörung (André Herrmann, Julius Fischer)
Sieger U 20: Jule Weber
Hamburg, 18. - 22. Oktober 2011
Das größte Poetry Slam-Festival der Welt lud am 22.10. zum großen Finale in die o2 World Hamburg.Die über 4000 Zuschauer in der Halle und viele weitere Tausend am Live-Stream zu Hause erlebten eine fulminante Show, die am Ende in zwei Kategorien ihre Sieger fand.
Für Trier starteten:
Einzel: Michael Jakob aus Nürnberg
U 20: Janine Pisharek aus Enkirch
Sieger Einzel: Nektarios Vlachopoulos
Sieger Team: "Totale Zerstörung“, bestehend aus André Herrmann und Julius Fischer
Sieger U 20: Alex Meyer
Ruhrgebiet 10. - 13. November 2010
Verteilt auf das Ruhrgebiet fanden die 14. deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften statt, ihren finalen Höhepunkt hatten sie in der ausverkauften Jahrhunderthalle in Bochum.
Für Trier:
Einzel: Nico Semsrott aus Hamburg
U 20: Johnny Lorang aus Luxemburg
Sieger Einzel: Patrick Salmen
Sieger Team: Team und Struppi (Moritz Neumeier und Jasper Diedrichsen)
Sieger U 20: der Schweizer Laurin Buser
Düsseldorf, 29. - 31. Oktober 2009
Möglichst viel Welt in sechs Minuten. Bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften in Düsseldorf hat der Stuttgarter Philipp Scharrenberg gewonnen. Siegerin im U20 Finale wurde Yasmin Hafedh aus Österreich und Theresa Hahl aus Heidelberg überschattete sich selbst.
Für Trier: Till Reiners (Berlin)
Sieger Einzel: Philipp „Scharri” Scharrenberg
Sieger Team: PauL (Bayern)
Sieger U 20: Wienerin Yasmin Hafedh
Zürich, 19. - 22. November 2008
Zum zweiten Mal in der Schweiz und erstmalige Teilnahme des Fürstentums Liechtenstein.
In Zürich hat der im hippen Züri-West gelegene Schiffbau – neben der Pfauenbühne Hauptspielstätte des Zürcher Schauspielhauses zweihundert Spokenword-KünstlerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit drei Schiffbau-Spielbühnen und dem Jazzclub Moods eine ideale Plattform geboten.
Für Trier: Björn Högsdal (Kiel), Michael Feindler (Wuppertal)
Sieger Einzel: Sebastian 23 (Bochum)
Sieger Team: LSD Berlin, Micha Ebeling, Volker Strübing
Sieger U20: Bleu Broode (Bremen)
Berlin, 03. - 07. Oktober 2007
10-jähriges Jubiläum für den Poetry Slam! An vier Veranstaltungsorten kämpften ca. 100 Dichter um Ruhm und Ehre.
Für Trier: Liv Andresen (Kiel)
Sieger Einzel: Erstmalig gewann ein Poet den Titel zum zweiten Mal in Folge: Marc-Uwe Kling!!
Sieger Team: SMAAT, Sebastian 23, Felix Römer, Gabriel Vetter, Lars Ruppel
Sieger U20: Julian Heun (Berlin)
München, 08. - 12. November 2006
Der Slam 2006 hat neue Maßstäbe gesetzt: ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm rund um die Wettbewerbe, ca. 230 Dichter, erstmals vier Tage. Über 5000 Besucher in zehn Locations - Gänsehautfinale im ausverkauften (800 Zuschauer) Schauspielhaus der Kammerspiele - Standing Ovations für den gerührten Sieger.
Für Trier: Sebastian 23 (Bochum) und Tobi Kunze
Sieger Einzel: Marc-Uwe Kling (Berlin)
Sieger Team: LSD Berlin- Liebe statt Drogen, Volker Strübing und Micha Ebeling
Sieger U20: Lara Stoll (Schaffhausen, CH)
Leipzig, 27. - 29. Oktober 2005
Etwa 2.500 Zuschauer erleben den SLAM 2005 mit 89 Einzelteilnehmern und 15 Teams aus 50 Städten im Ilses Erika, dem UT Connewitz und dem Werk II. Der Samstag wird mit Team- und Einzelfinale zu einer fast siebenstündigen Mammut-Poetry-Slam-Gala.
Für Trier traten an: Francis Kirps (Luxemburg) und Michael Schönen (Köln)
Sieger Einzel: Volker Strübing (Bonn)
Sieger Team: Tha Boyz with tha Girlz in tha Back
Stuttgart, 29. - 31. Oktober 2004
Ein Slam, der Geschichte schrieb: Vor beeindruckender Zuschauerkulisse und trotz harter und qualitativ hochwertiger Vorrunden entscheidet erstmalig ein Schweizer das Finale für sich. Verkürzung des Namens der Meisterschaften in SLAM mit jeweiliger Jahresangabe.
Für Trier war es das Debut: Erstmalig wurden die beiden Sieger der Trierer Stadtmeisterschaft zu einer internationalen deutschsprachigen Meisterschaft geschickt: Volker Morbach (Trier) und Gunter Dommel (Bayern).
Sieger Einzel: Gabriel Vetter (Schaffhausen)
Sieger Team: Tübingen
Darmstadt und Frankfurt, 02. - 05. Oktober 2003
Erstmalig wird ein GIPS von zwei Städten gemeinsam ausgerichtet. Inzwischen ist er auf über 100 Dichter im Einzel- und Teamwettbewerb angewachsen. Erstmalig gibt es ein neues Abstimmungsverfahren, in dem das gesamte Publikum über Sieg und Niederlage entscheiden kann.
Sieger Einzel: Sebastian Krämer (Berlin)
Sieger Team: Passau
Bern, 19. - 21. September 2002
Beobachtet wird der von dem Verlag "Der gesunde Menschenverstand" ausgerichtete GIPS 2002 von 2000 begeisterten Zuschauern und fünf Fernsehteams (u. a. Viva, 3sat, SF). Im Einzel 64 Slammer aus inzwischen 31 Städten und 17 Teams.
Sieger Einzel: Lasse Samström (Bonn)
Sieger Team: Wuppertal
Hamburg, 15. - 17. November 2001
Neun Schweizer und ein Team aus Wien bewirken die Namensänderung von National in den 5. German International Poetry Slam (GIPS). Es gibt 15 Teams und 52 Einzelteilnehmer.
Sieger Einzel: Sebastian Krämer (Berlin)
Sieger Team: Wuppertal
Düsseldorf, 30. September bis 03. Oktober 2000
15 Teams und 40 Einzelslammer, u. a. auch aus Wien und der Schweiz. Die hohe Teilnehmerzahl macht erstmals Vorrunden nötig und eine Verlängerung auf eine dreitägige Veranstaltung. Gastgeber, Slammaster und MC´s im "zakk", Robby Göllmann und André Michael Bolten.
Sieger Einzel: Jan Off (Braunschweig)
Sieger Team: Aachen
Weimar, Oktober 1999
Gastgeber ist der zu dieser Zeit in Weimar (1999 "Kulturhauptstadt Europas") lebende Bremer Rap-Poet Bastian Böttcher. 20 Slammer treten im Einzelwettbewerb an und 11 Teams.
Sieger Einzel: Tracy Splinter (Hamburg)
Sieger Team: Tübingen
München, 13./14. November 1998
Ko Bylanzky und Rayl Patzak sind die gastgebenden Slammaster (Organisation) und MC´s (Moderation) dieses Nationals mit 20 Einzelslammern und 11 Teams in der Bongo Bar. Am Eröffnungsabend hat der Film "Slam Nation" Europa Premiere. Gast ist der Erfinder und Begründer des Poetry Slam, Marc Kelly Smith. Der National Champion Lentz wird 2001 den Ingeborg- Bachmann-Preis gewinnen.
Sieger Einzel: Michael Lentz (München)
Sieger Team: Köln
Berlin, Oktober 1997
Organisiert von Slammaster Wolfgang Hogekamp findet der erste National im "Ex´n´Pop" statt. Die teilnehmenden Städte (Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Bremen und München) sind die Austragungsorte für die ersten fünf Nationals.
Sieger Einzel: Bastian Böttcher, Bremen
Sieger Team: Hamburg
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